Passiv-Einkommen mit Crowd Growing.

Die besten Crowd Growing Anbieter von unseren Experten getestet. Wir haben die Plattformen überprüft und erklären wie Du als zukünftiger Crowd Grower in das Cannabis-Business einsteigen kannst. Erfahre hier wie Du zum Crowd Grower werden kannst und wie sich damit passiv Geld verdienen lässt.

Da wir selber als enthusiastische Privatinvestoren stets auf der Suche nach neuen und spannenden alternativen Anlageformen sind, sind wir über Crowd Growing gestolpert. Früh haben wir begonnen mehrere Crowd Growing Plattformen auszuprobieren und können uns somit eine persönliche Einschätzung und Bewertung erlauben. Wir als Crowd-Growing-Portal verstehen uns als Ratgeber und wollen für dich die besten Anbieter finden.

Dafür testen und vergleichen wir ausgewählte Crowd Growing Plattformen und erklären, wie man sich nebenher ein passives Einkommen mit Crowd Growing aufbauen kann. Dabei stellen wir sowohl Chancen als auch Risiken gegenüber und wollen damit bei der Entscheidungsfindung helfen. Zuerst jedoch unsere Crowd Growing Bestenliste für diejenigen unter euch, die bereits wissen, worum es hier geht und sich selber bereits als Crowd Grower verstehen.

Beste Crowd Growing Plattformen

cg brand logo
50% Erntebeteiligungsmodell ca. 2.500 EUR für Growing Service (ewig)
9.5 / 10 sehr gut
mfp brand logo
Ernte-/Pflanzenanbau-Service ab 450/70 EUR pro Indoor/Outdoor-Pflanze
8.5 / 10 gut
jf brand logo
Pflanzenanbau-Service ab 50 EUR pro Pflanze (ohne Erneuerung)
7.5 / 10 befriedigend
sc brand logo
Pflanzenanbau-Service ab 50 EUR pro Growing-Plan (ohne Erneuerung)
6.5 / 10 befriedigend
bm brand logo
50% Erntebeteiligungsmodell 605 EUR für Growing Service (ewig)
5.0 / 10 ungenügend
iPlant-Global .com
>50% Erntebeteiligungsmodell ca. 900 EUR für Growing Service (befristet)
N / A unbewertet
Crowd-Growing .com
Krypto-Erntebeteiligungsmodell ab 100 USD (befristet)
N / A betrügerisch
Offline

Bitte beachte den Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Weiterhin sollte unser Ratgeber nicht als Vermögens-, Steuer- oder Finanzberatung missverstanden werden. Damit stellt der Ratgeber also auch keine Anlage- und Finanzberatung oder korrespondierende finanzielle Handlungsempfehlung dar. Der Ratgeber kann niemals den Gang zu einem Experten ersetzen. Dieser Hinweis gilt insbesondere für den Fall, dass Crowd Growing in Zukunft als Investition eingestuft wird und nicht weiterhin als Dienstleistung gilt oder den wachsenden Verwaltungsdiensten zugeordnet werden kann. Außerdem weisen wir darauf hin, dass unsere Bestenliste auf einer persönlichen Einschätzung basiert und in Folge auch eine eingeschränkte Marktauswahl abbilden kann.

Was bedeutet Crowd Growing?

Der Begriff Crowd Growing (manchmal auch Crowdgrowing oder E-Growing) entstand erst in den letzten Jahren aus verschiedenen Marketing-Kampagnen der Cannabis-Startup-Branche. Dabei setzt sich der Investment Begriff aus „Crowd“ für eine größere Anzahl von Personen und „Growing“ für die Aufzucht von Cannabispflanzen zusammen. Beim „E“ für E-Growing liegt der Fokus auf der elektronischen oder virtuellen Komponente hinter diesem Crowdfunding-Konzept. Denn normalerweise wird die „Crowd“ die eigenen Pflanzen nur virtuell (teilweise auch über installierte Kameras) in einem Growing Dashboard (auch Grow Room oder Green House genannt) sehen können. Es sind teilweise aber auch vor Ort Besuche bei den anbauenden Unternehmen möglich (hierzu später noch mehr).

Crowd Growing ordnet sich damit dem Crowdfunding unter und nutzt die Schwarmfinanzierung für die notwendigen Investitionen für den Anbau von legalem Cannabis. In der Praxis heißt dies, dass viele Privatinvestoren (Crowd Grower) Geld geben, damit ein Cannabisanbauer (Grower) damit dann notwendige Investitionen tätigen kann und mit dem Anbau beginnen kann. Anstatt Zinsen auf das eingesetzte Kapital erhalten die Crowd Grower (auch E-Grower) im Gegenzug Anteile der Ernteerträge. Diese können sie entweder über das Vertriebsnetzwerk des Growers verkaufen oder sich sogar legal für den Eigenbedarf zusenden lassen (keine psycho-aktiven Substanzen). Im selteren letztere Fall handelt es sich um eine Art Naturaldividende als geldwerte Gegenleistung, die für Crowdfunding-Projekte typisch ist.

Business Case hinter Crowdgrowing

Cannabisboom durch Legalisierung erwartet

Laut einer Erhebung zum europäischen Cannabis-Markt erwarten Experten der Cannabisbranche, dass der Markt für legales Cannabis in Europa rasant wachsen wird. Hierbei geht man davon aus, dass der Markt um rund 70% pro Jahr bis auf ein Marktvolumen nach Umsätzen von 3,2 Milliarden Euro in 2025 steigen wird. Zum Vergleich: Im Jahre 2020 lag das Marktvolumen bei nur 231 Millionen Euro. In der folgenden Darstellung kannst du die prognostizierte quasi-exponentielle Entwicklung der Umsätze mit legalem Cannabis ablesen.

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an The European Cannabis Report Edition 6.

Zudem lassen sich vermehrte globale Cannabis-Legalisierungen feststellen. Daher ist davon auszugehen, dass auch der Konsum von THC-haltigem Cannabis in den nächsten Jahren weiter entkriminalisiert werden wird – auch in Europa, insbesondere Deutschland. Die neue Bundesregierung hat sich hierzu auch bereits positioniert und möchte den Cannabiskonsum in Deutschland legalisieren. Crowd Growing versucht diesen Boom zu antizipieren, indem jetzt Kapazitäten aufgebaut werden mit Hilfe von Crowdfunding. Hierbei geht es zunächst aber vor allem um den Anbau von legalem (nicht psycho-aktivem) Cannabis – meist in Form von Cannabidiol (CBD) oder Cannabigerol (CBG).

Zum Anbau von medizinischem Cannabis hat das Team von Galileo einen guten Videobeitrag veröffentlicht:

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Derzeit noch illegales psycho-aktives Cannabis mit hohem THC-Gehalt bietet aber deutlich höhere Margen und könnte auch bei den Crowd Growern die Kassen klingeln lassen sobald Lizenzen für den Anbau vergeben werden. Daher kann man durch Crowd Growing auf diese Marktentwicklung spekulieren und daran in Zukunft partizipieren und mit verdienen. Allerdings kann keine sichere Prognose abgegeben werden, wann die genannten Katalysatoren tatsächlich eintreffen und damit Crowd Growing noch viel attraktiver machen.

Geschäftsmodell hinter Crowd Growing Plattformen

Gewerblicher Cannabisanbau benötigt in der Regel zunächst größere Investitionen, um etwa Plantagen (Outdoor) bewirtschaften zu können oder Grow Rooms (Indoor) ausstatten zu können. Neben materiellen Investitionen werden auch noch Lizenzen und Knowhow zum Anbau von Cannabis benötigt. Das kostet alles sehr viel Geld – vor allem in der Frühphase. Wo aber kommt das Geld für diese notwendigen Investitionen her, wenn klassische Banken Cannabisgeschäftsmodelle ungern finanzieren? Hier ist Crowd Growing als eine Unterform des Crowdfundings die Problemlösung. Cannabisanbau-Startups (auch als Grower bezeichnet) nutzen hierbei die Stärke der Schwarmfinanzierung, um Finanzierungslücken zu schließen und Wachstum zu finanzieren.

Der E-Grower erhält für sein eingesetztes Kapital keine Zinsen aber dafür Anteile am Ernteertrag des Growers. Der Grower wiederum nutzt sein Vertriebsnetzwerk, um das geerntete Cannabis und Cannabis-Produkte in Export- und Inlandsmärkte zu exportieren. Teilweise geschieht der Anbau beim Grower (sowohl Indoor als auch Outdoor) selbst oder es gibt Partnerschaften oder Verträge mit externen Plantagen (Subunternehmen). Im letzteren Fall agiert die Crowd Growing Plattform dann aber nur noch als Mediator und Verkäufer. In der folgenden Darstellung kann das Geschäftsmodell grafisch nochmals nachvollzogen werden:

Funktionsweise Crowdgrowing
Quelle: Eigene Darstellung vom Crowdgrowing-System.

Passives Einkommen generieren mit Crowd Growing

Mit Crowd Growing lässt sich nach unserer Auffassung aktuell ein attraktives Passiv-Einkommen generieren. Bevor du aber darüber nachdenkst blind zu investieren: Rekapituliere bitte das oben grafisch beschriebene Geschäftsmodell nochmal. Du solltest verstehen wie du mit Crowd Growing passiv Geld verdienen kannst, wie sich das passive Einkommen aufteilt und was du als Crowd Grower dafür benötigst. In unserer nächsten Darstellung siehst du die genaue Aufteilung der potentiellen passiven Einkünfte, die du mit Crowd Growing generieren kannst.

Passiv-Einkommen mit Crowdgrowing
Quelle: Eigene Darstellung der Aufteilung des Passiv-Einkommens durch Crowdgrowing.

Beteiligung am Ernteertrag oder Gewinn

Zunächst stellst du dem jeweiligen Grower (Cannabis-Startup) Geld zur Verfügung und schließt damit eine Finanzierungslücke für notwendige Investitionen. Damit einhergehend gehst du also nicht nur in Vorleistung, sondern trägst auch das Risiko einer möglichen Insolvenz. Als Gegenleistung für das von dir überlassene Kapital und Risiko, wirst du an den Ernteerträgen in Form einer Naturaldividende oder aber an dem Gewinn aus Verkaufserlösen beteiligt. In der Regel ziehen die Grower hier noch Nebenkosten für Strom sowie Personal für Ernte und Erneuerung der Pflanzen ab bevor der Nettoertrag dann geteilt wird.

Je nach Grower wirst du also regelmäßig (in etwa alle 3-4 Monate) an den Ernteerträgen beteiligt ohne dafür etwas zu tun. Dies gilt allerdings nur für Lifetime-Growing-Services, bei denen die abgeernteten Pflanzen automatisch erneuert werden. Bei Pflanzenkäufen ohne Erneuerung musst du nach der Ernte wieder aktiv werden und neue Stecklinge kaufen. Die Systematik ist hier je nach Crowd Growing Anbieter unterschiedlich.

Provisionen durch Strukturvertrieb

Zusätzlich zu den regelmäßigen Erntebeteiligungen kannst du dein passives Einkommen durch das Anwerben von neuen Crowd Growern aufbessern. Die Grower können teilweise kein Performance Marketing über Social Media nutzen bedingt durch Einschränkungen im Bezug zu Cannabis. Daher weicht man auf Multi-Level-Marketing (MLM) aus. Ja, bei MLM-Systemen sollten zunächst immer die Alarmglocken angehen. Es ist wichtig sich die Vergütungssystematik genau anzusehen. Dabei gilt es zu überprüfen, ob das MLM-System „gesund“ und damit seriös ist. Wir achten hierbei darauf, dass sowohl die prozentual mögliche Gesamtprovision als auch die MLM-Ebenen begrenzt werden. Somit sollte genug Marge übrig bleiben, damit das Unternehmen auch längerfristig am Markt bestehen kann. Damit lässt sich seriöses MLM auch von illegalen Schneeballsystemen bestmöglich abgrenzen. Frag dich einfach: Kann sich das System von alleine Tragen oder muss immer neues Geld zufließen?

Die MLM-Provisionen teilen sich dabei in zwei Bestandteile. Zunächst erhälst du eine einmalige Provision (Initialprovision), wenn jemand, den du geworben hast, eine Pflanze oder Growing Service nach erfolgreicher Registrierung bestellt. Zusätzlich kannst du je nach Anbieter noch zu einem kleinen Grad an seinen zukünftigen Ernteerträgen beteiligt werden. Diese Provisionen werden aber von dem Grower getragen und haben keine Nachteile für den Geworbenen. Im Zweifel merkt der von dir angeworbene neue Crowd Grower gar nichts von den Provisionen, die an dich für die erfolgreiche Anwerbung gezahlt werden.

Testkriterien der Crowdgrowing-Plattformen

Vorab definierte Testkriterien sind wichtig, damit wir überhaupt in der Lage sind einzelne Crowd Growing Plattformen miteinander zu vergleichen und dadurch eine Crowd Growing Benchmark zu finden. Hier findest du daher unsere wichtigsten Kriterien für unseren Crowd-Growing-Test:

Gründungsjahr und Standort

Um abschätzen zu können, wie erfahren die Personen hinter der Crowd Growing Plattform sind, nehmen wir das Gründungsjahr als ersten Anker für unsere Einschätzung. Hier lässt sich schnell erkennen, wer zu den First Movern gehört und wer ein bestehendes Geschäftsmodell nur kopiert oder erweitert hat. Generell belebt Konkurrenz das Geschäft. Das gilt auch beim Thema Crowd Growing. Daher freuen wir uns auch auf neue Plattformen. Wir sehen aber bereits etablierte Plattformen als sicherer an. Diese Anbieter haben bereits einen gewissenTrack Record und können damit auch von uns viel besser eingeschätzt und bewertet werden, weil es bereits viele Erfahrungsberichte gibt. Der Standort wiederum kann Aufschluss über Regularien, notwendige Lizenzen, Legalität oder das Unternehmensrecht geben. Dabei sind sowohl die Unternehmensstandorte, als auch die Standorte der Plantagen zu berücksichtigen. Eine gewisse Nähe suggeriert Sicherheit, weil man dadurch in der Lage ist Unternehmen und Plantagen zu besichtigen.

Growing Services und Pricing

Der wohl wichtigste Faktor dürfte für die meisten Crowd Growing Interessenten aber der angebotene Growing Service und der dafür zu entrichtende Kaufpreis sein. Deshalb schauen wir uns auch genau an, was die Crowd Growing Plattformen hier anbieten. Generell bevorzugen wir Lifetime-Modelle (man kauft einmalig und wird dann ewig an den Erträgen beteiligt). Das heißt du musst dich nach deinem Kauf um nichts mehr kümmern. Somit lassen sich aus unserer Sicht auch wirklich passive Einkünfte generieren. Es gibt aber auch Anbieter die mit begrenzten Pflanzen-Erneuerungen arbeiten. Auch diese Modelle können attraktiv sein. Daher müssen wir die Preise ins Verhältnis zu den jeweiligen Growing Services setzen. Die Growing-Modelle weichen hier teilweise stark voneinander ab.

Transparenz und Versicherungen

Weiterhin ist Transparenz ein enorm wichtiges Thema, wenn man über Crowdfunding bei Privatinvestoren Geld einsammeln möchte. Crowd Growing Plattformen nutzen unterschiedliche Kanäle, um Transparenz zu kommunizieren. Das können beispielsweise einfache Update-Blogbeiträgen oder Newslettern sein. Vielfach gibt es auch spezielle Gruppen auf unterschiedlichen Social Media Kanälen. Zusätzlich kann durch die Installation von Kameras ein positiver Vertrauens-Effekt erzielt werden. In diesem Fall kannst du dann die Pflanzen in der Grow Rooms elektronisch von der Couch aus wachsen sehen. Mit diesen Maßnahmen soll Skepsis abgebaut und Vertrauen geschaffen werden. Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit die Pflanzenzucht oder die Grow Rooms gegen Schäden abzusichern. Solche Versicherungen sind aber nicht immer lohnenswert und eher selten im Crowd Growing anzutreffen.

Zahlungsmethoden und Auszahlungsfrequenz

Die Auswahl an unterschiedlichen Zahlungsmethoden und vor allem die Auszahlungsfrequenz wirken sich natürlich auch auf die Bewertung aus. Dabei geht es aber vor allem darum wie oft und wie schnell Auszahlungen möglich sind. Weiter noch ist die Frage, ob es Limits sowie Schwell- oder Mindestwerte bei Auszahlungen gibt. Natürlich spielt auch die Verarbeitung von Einzahlungen ein Rolle. Die Auszahlungsstabilität hat hier aber unseres Erachtens nach Vorrang. Denn diese Stabilität sorgt auch für Vertrauen bei den Crowd Growern. Darüberhinaus sehen wir uns an wie hoch die Gebühren sind, falls es welche gibt. Wir betonen, dass die Auswahl der Zahlungsmittel weniger wichtig ist als die Frequenz. Es ist aus unserer Sicht nur ein nettes Add-on, wenn auch Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Es geht darum zu prüfen, wie regelmäßig die Plattformen den Auszahlungsanträge nachkommen und diese auch zeitnah bearbeiten. Verzögerungen schaffen hier wieder Misstrauen und können im Worst-case auch ein Frühwarnindikator dafür sein, dass bei solchen Plattformen finanziell oder administrativ etwas falsch läuft.

Frontend und Dashboard

Ein einfach zu bedienendes Frontend bleibt der Kern einer jeden Website. Inzwischen ist aber auch Responsivität des Frontends essentiell, da immer mehr Nutzer mobile Endgeräte nutzen. Wir sehen uns daher die Crowd Growing Dashboards genau an und prüfen wie leicht Nutzer an ihre benötigten Informationen kommen und ob sie filtern können. Diese Dashboard heißen dabei zum Beispiel Green House oder Grow Room. Versteht der Nutzer sofort, wo was zu finden ist und wie das Dashboard zu bedienen ist? Wie modern und interaktiv sind die Dashboards aufgebaut und eignen sie sich als Entscheidungsgrundlage? Alles das sind Fragen, die nicht ignoriert werden können.

Kundensupport

Kundensupport ist wichtig, auch wenn wir bei einer guten Crowd Growing Plattform diesen normalerweise nicht brauchen werden. Allerdings fängt der Kundensupport schon bei einer umfangreichen FAQ an und wird durch weitere Kontaktmöglichkeiten wie etwa via Chat oder Telefon abgerundet. Diese Kommunikationskanäle sorgen für mehr Vertrauen und wirken sich daher auch positiv auf unsere Bewertung aus. Neben den unterschiedlichen Kontaktkanälen bewerten wir aber auch die Schnelligkeit und Qualität der Antworten bei unseren Testfragen.

Seriösität und Scam-Anschuldigungen

Der wohl wichtigste Faktor wird für viele Interessenten sein, ob das Unternehmen seriös ist und die Geschäftsführer und Gründer eine „weiße Weste“ haben. Daher haben wir uns in unserem Test nicht nur die Unternehmen und versprochenen Renditen angesehen, sondern auch die Geschäftsführer und Gründer sowie externe Scam-Anschuldigungen. Hierzu müssen wir aber sagen, dass wir zu keiner Zeit 100% wissen können, ob die Anbieter tatsächlich sauber sind. Genauso wenig können wir wissen, ob die Scam-Anschuldigungen legit sind oder von einem Konkurrenten aufgeworfen wurden. Der Fall um Wirecard hat hier zu noch mehr Skepsis unter Anlegern geführt – auch bei uns. Immerhin handelte es sich bei Wirecard um einen vormaligen DAX-Konzern. Skepsis ist generell sehr gesund und sollte stets aufrecht erhalten werden. Exorbitant hohe Renditen sollten nicht die Gier entfachen und können sogar ein Kontraindikator sein. Also, dass es sich um Betrug handeln könnte.

Ergebnisse und Vergleich

In der folgenden Tabelle haben wir unsere gesammelten und recherchierten Informationen für dich als Crowd Growing Benchmark zusammengefasst. Aus den Informationen haben wir eine persönliche Bewertung abgeleitet, um damit eine Hilfestellung zu geben, welche Crowd Growing Plattform für dich die richtige ist. Damit hast du einen guten Überblick über die derzeit am Markt agierenden Anbieter und kannst eine Entscheidung treffen. Nehme dir Zeit und prüfe die Daten genau. Wir werden die Daten immer wieder mal aktualisieren, wenn es zu Veränderungen kommt. Du kannst uns hier auch gerne Feedback geben, wenn dir neue Informationen vorliegen, die hier noch fehlen.

Gründung:

2017

Firmenstandort:

Plantage:

Schweiz

Growing Service:

Lifetime

Investition ab:

2.498,64 EUR

Renditeerwartung:

5% bis 15% p.a.

Besuch möglich:

Support:

schnell

Dashboard:

professionell

Kameras:

Zahlungsarten:

SEPA, bar, Bitcoin

Auszahlungen:

täglich

Scam-Vorwürfe:

Markt/Absicherung:

Unsere Wertung:

9.5 / 10 Sehr gut

Empfehlenswert:

Ja. First Mover und transparent. Solide Rendite. Aber teuer.

crowdgrowing plattfrom myfirstplant

Gründung:

2020

Firmenstandort:

Plantage:

Schweiz/Österreich

Growing Service:

9 Monate; 5 Jahre

Investition ab:

70; ab 450 EUR

Renditeerwartung:

knapp 30% p.a.

Besuch möglich:

Support:

schnell

Dashboard:

gut

Kameras:

Zahlungsarten:

SEPA, Bitcoin

Auszahlungen:

wöchentlich

Scam-Vorwürfe:

EXW Wallet

Markt/Absicherung:

in Planung

Unsere Wertung:

8.5 / 10 Gut

Empfehlenswert:

Ja. Beste Preis/Leistung. Aber vorsichtig, da auch noch relativ neu am Markt.

crowd growing plattfrom juicy fields

Gründung:

2017

Firmenstandort:

Plantage:

Südamerika

Growing Service:

3,5 Monate bis 5 Jahre

Investition ab:

50 bis 2.000 EUR

Renditeerwartung:

mehr als 30% p.a.

Besuch möglich:

Support:

schnell

Dashboard:

professionell

Kameras:

Zahlungsarten:

SEPA, Bitcoin, Ether, USDT

Auszahlungen:

täglich

Scam-Vorwürfe:

Blendbuster

Markt/Absicherung:

Unsere Wertung:

7.5 / 10 Befriedigend

Empfehlenswert:

Testweise. Hohe Rendite. Gutes Dashboard, aber es wird ermittelt.

sc brand logo dark

Gründung:

2018

Firmenstandort:

Plantage:

Südamerika

Growing Service:

3,5 Monate bis 3 Jahre

Investition ab:

50 bis 3.300 EUR

Renditeerwartung:

mehr als 30% p.a.

Besuch möglich:

Support:

mittelmäßig

Dashboard:

befriedigend

Kameras:

Zahlungsarten:

SEPA

Auszahlungen:

täglich

Scam-Vorwürfe:

Markt/Absicherung:

Unsere Wertung:

6.5 / 10 befriedigend

Empfehlenswert:

Testweise. Plattform ist noch sehr neu. Revamp der Seite steht bevor.

crowd-growing plattform biomindx

Gründung:

2020

Firmenstandort:

Plantage:

Griechenland

Growing Service:

Lifetime

Investition ab:

605 EUR

Renditeerwartung:

bis zu 25% p.a.

Besuch möglich:

Support:

antwortet nicht

Dashboard:

unausgereift

Kameras:

Zahlungsarten:

SEPA

Auszahlungen:

stocken

Scam-Vorwürfe:

Markt/Absicherung:

Unsere Wertung:

5.0 / 10 ungenügend

Empfehlenswert:

Nein. Günstig. Zahlungen/Support stocken. Verkaufsstopp.

Plattformen/KriterienCannerGrow*MyFirstPlant*JuicyFields*Salvatara*BioMindX*
GetestetJaJaJaJaJa
Gründungsjahr20172020201720182020
Standort FirmaSchweizÖsterreichNiederlandeMaltaTschechien
Standort PlantageSchweizSchweiz/ÖsterreichSüdamerikaSüdamerikaGriechenland
Growing ServiceLifetime9 Monate; 5 Jahre3,5 Monate bis 5 Jahre3,5 Monate bis 3 JahreLifetime
Investition ab2.498,64 EUR70; ab 450 EUR50 bis 2.000 EUR50 bis 3.300 EUR605 EUR
Geschätzte Rendite5% bis 15% p.a.knapp 30% p.a.mehr als 30% p.a.mehr als 30% p.a.bis zu 25% p.a.
Besuch möglichJaJaJaJaNein
SupportSchnellSchnellSchnellMittelmäßigAntwortet nicht
DashboardProfessionellGutProfessionellBefriedigendUnausgereift
KamerasJaNeinNeinNeinNein
ZahlungsartenSEPA, bar, BitcoinSEPA, BitcoinSEPA, Bitcoin, Ether, USDTSEPASEPA
Auszahlungtäglichwöchentlichtäglichtäglichtäglich
Scam-VorwürfeNeinEXW WalletBlendbuster, LKANeinNein
Markt/AbsicherungJaGeplantNeinNeinNein
Unsere Wertung9.5/108.5/107.5/106.5/105.0/10
EmpfehlenswertJa. First Mover und transparent. Solide Rendite. Aber teuer.Ja. Beste Preis/Leistung. Aber vorsichtig, da auch noch relativ neu am Markt.Testweise. Hohe Rendite. Gutes Dashboard, aber es wird ermittelt.Testweise. Plattform ist noch sehr neu. Revamp der Seite steht bevor.Nein. Günstig. Zahlungen/Support stocken. Verkaufsstopp.
Zur RegistrierungZu CannerGrow*Zu MyFirstPlant*Zu JuicyFields*Zu Salvatara*Zu BioMindX*

Crowdgrowing Rechner

Funktionsweise der Crowdgrowing-Rechner

Neben einer Indikation zu potentiellen Ernteerträgen eignen sich unsere Crowdgrowing Rechner auch, um sich über die angebotenen Growing Services der hier gelisteten Anbieter zu informieren und diese besser vergleichen zu können. Unten findest du die Links zu allen unseren Crowdgrowing Rechnern. Wichtige variable Faktoren, wie etwa die Anzahl der Pflanzen/Services/Pläne, die Erntedauer und der Ernteetrag, bestimmen dabei maßgeblich über die zu erwartenden Ernteerträge und das damit zusammenhängede Passiv-Einkommen, was generiert werden kann. Um das Passiv-Einkommen noch weiter ausbauen zu können, kann bei manchen Rechnern zusätzlich die Option von Teampflanzen aktiviert werden. Hier wird sichtbar gemacht, was bei den jeweiligen Anbietern aktuell zusätzlich noch an Provisionen durch die Anwerbung von neuen Team-Mitgliedern verdient werden kann. Dabei verfolgen die Plattformen hier teilweise unterschiedliche Marketing-Konzepte, die man mit dem Rechner miteinander vergleichen kann. Teilweise wird man hier nur einmalig an den Verkäufen beteiligt. Bei manchen Anbietern verdient man hingegen fortlaufend auch an den Ernteerträgen seiner Team-Mitglieder mit und kann dadurch ein zusätzliches attraktives passives Einkommen generieren. Wir sprechen hierbei dann von sogenannten Ernteprovisionen (auch als Residual Bonus oder Residual Provisionen bekannt).

Annahmen der Crowdgrowing-Rechner

Wichtig bei der Verwendung unserer Crowd Growing Rechner ist, dass wir hier mit Annahmen arbeiten müssen. Ohne Annahmen können wir keinerlei Prognosen zu zukünftigen Entwicklungen machen. Dies betrifft insbesondere das Generieren von Passiv-Einkommen sowie erwartete Renditen der unterschiedlichen gelisteten Anbieter. Alle Annahmen sind immer mit Risiken behaftet und damit unsicher. Insbesondere die folgenden Faktoren beruhen auf Annahmen:

  • Erntezyklus in Tagen: Wie oft wird geerntet?
  • Ernteertrag pro Zyklus in Gramm: Wie viel wirft die Ernte pro Pflanze in Gramm ab?
  • Verkaufspreis pro Gramm: Zu welchem Preis kann der Ernteertrag verkauft werden?

Bei den Annahmen stützen wir uns sowohl auf die Vorgaben und Eigenangaben der Crowd Growing Plattformen als auch auf unsere eigenen Crowd Growing Erfahrungen und Erfahrungen von Crowd Growern aus der Community. Damit versuchen wir ein möglichst realistisches Bild zu schaffen und geben zusätzlich auch die Möglichkeit selber über diese Faktoren zu bestimmen. Hierzu haben wir entsprechende Slider in den Rechner integriert, mit denen man die Faktoren einfach anpassen kann. Am besten rechnet man für sich selber verschiedene Szenarien (optimistisch, realistisch, pessimistisch) durch, um eine gute Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Passiv-Einkommen berechnen

Wir haben in unseren Rechnern entsprechende kalkulierte Felder eingebaut, die die potentiellen monatlichen passiven Einkünfte abbilden. Wichtig hierbei ist, dass dieses passive Einkommen nur rechnerisch auf Monatsbasis heruntergebrochen wird. In der Realität fällt das Passiv-Einkommen nur nach erfolgreichem Ernteverkauf an. Damit lässt sich durch Crowd Growing dennoch ein regelmäßiges Passiv-Einkommen aufbauen. Die Auszahlungen teilen sich nur auf weniger Monate auf. Die Hauptanteil dieses passiven Einkommens resultiert aus eigenen Ernteerträgen. Eine weitere Einkommens-Komponente kommt bei gewissen Anbietern durch die Teampflanzen-Option hinzu. Damit setzt sich das gesamte monatliche Passiv-Einkommen sowohl aus Eigenernten als auch aus Team-Ernten zusammen. Dabei muss sich niemand für das Anwerben von neuen Crowd Growern entscheiden. Dies kann man eher als Ergänzung zu den normalen Pflanzen, Growing Plänen oder Growing Services sehen.

Crowdgrowing Rechner Auswahl

Generell haben wir nur die von uns getesteten und selber verwendeten Crowd Growing Plattformen jeweils als Online-Rechner aufgenommen. Sofern weitere interessante und möglichst seriöse Anbieter existieren oder zukünftig den Markt betreten, können diese gerne an uns gemeldet werden. Wir werden uns die Anbieter dann gerne ansehen und entscheiden, ob wir sie auf unserem Crowdgrowing-Portal ergänzen.

Welche Rechner haben wir bisher integriert?

Risiken vom E-Growing

Ernteausfälle

Schädlinge, Witterungsverhältnisse und Unwetter sind normale Risiken für landwirtschafltiche Unternehmen. Dazu zählen auch Cannabis-Grower. Generell gelten Cannabispflanzen aber als sehr robust und widerstandsfähig. Allerdings können solche Risiken nicht ausgeschlossen werden und gehören zu dem Geschäftsmodell dazu. Hier könnten Ernteausfallversicherungen zusätzlichen Schutz bringen. Allerdings würden die Versicherungsbeiträge die laufenden Margen vermutlich deutlich kürzen. Daher findet man auch kaum etwas zu Absicherungen bei Crowd Growing Plattformen.

Preisentwicklung

Weiterhin bestimmen, wie bei allen anderen Geschäftsmodellen, Angebot und Nachfrage über den Marktpreis. Derzeit gibt es noch relativ wenige Crowd Growing Plattformen, aber es gibt natürlich auch andere Unternehmen, die Cannabis anbauen und damit in Konkurrenz stehen. Dies sorgt natürlich für Preisdruck. Allerdings gehen die Branchen-Experten, wie auch weiter oben im Business Case dargestellt, von einem regelrechten Cannabis-Boom aus. Daher wird das Angebot zwar zunehmen, die Nachfrage wird aber vermutlich deutlich stärker steigen. Nach unserer Auffassung ist dies auch ein starkes Argument sich jetzt an Crowd Growing Plattformen zu beteiligen, um an diesem Boom zu partizipieren. Auch wenn solche Prognosen immer unsicher sind.

Schneeballsysteme

Die zuvor genannte Möglichkeit passive Einkünfte durch MLM zu generieren hat eine Schattenseite: Es gab in der Vergangenheit MLM-Systeme, die sich als illegale Schneeballsysteme (Ponzi-Schema) entpuppt haben. Dadurch werden MLM-Systeme inzwischen kritisch gesehen. Ein solcher Exit-Scam bedeutet, dass Altinvestoren nur mit dem Geld von neuen Investoren ausbezahlt werden können. Irgendwann kollabiert das System und es profitieren nur die obersten Ebenen. Wichtig hierbei ist aber, dass MLM-Systeme oder Strukturvertriebe legal sind und nicht pauschal als Scam verurteilt werden können. Es geht eben darum, zu erkennen, ob es tatsächlich ein Produkt und Kunden gibt und der erwirtschaftete Deckungsbeitrag ausreicht, um nicht nur die Marketingkosten zu bezahlen, sondern auch weitere Fixkosten und Personalkosten.

Darlehensformen und Insolvenz

Das von dir überlassene Kapital beim Crowd Growing stellt analog anderen Crowdfunding-Projekten und Crowdinvestments in der Regel ein partiarisches Darlehen (Beteiligungsdarlehen) oder Nachrangdarlehen dar. Als Darlehensgeber erhält man in diesen Fällen als Gegenleistung eine Beteiligung am Gewinn, im besonderen Fall von Crowd Growing auch optional in Form einer Naturaldividende. Nachrangdarlehen haben bei einer Insolvenz zudem den Nachteil, dass sie nachranging, also erst nach allen regulären Gläubigern bedient werden. Die BaFin mahnt bei solchen Darlehensformen daher immer zur Vorsicht. Das liegt auch daran, dass wir uns hier im grauen Kapitalmarkt bewegen, der weniger reguliert wird als dies beispielsweise bei Aktien der Fall.

Im Falle einer Insolvenz einer Betreiberfirma hat der Crowd Growing Investor daher aller Wahrscheinlichkeit nach das Nachsehen, da keinerlei Umsatz oder Gewinn mehr generiert wird und er nachrangig befriedigt wird bei einer Liquidation des Betreiberunternehmens. Damit entfällt auch die ausgemacht Gegenleistung. Das Kapital ist aus unserer Sicht in diesem Fall dann verloren und wir reden über einen Totalverlust. Das ist natürlich der Worst Case.

Crowd Growing als Anlagealternative

Crowd Growing als Unterform vom Crowdinvesting eignet sich für Cannabis-begeisterte und risikoaffine Anleger, die auf einen Boom des Marktes für Cannabis spekulieren und sich damit nebenher Passiv-Einkommen aufbauen wollen. Es sollte aber jedem klar sein, dass Crowd Growing damit zu den sehr risikolastigen Crowdinvestments zählt. Wir sind der Auffassung, dass man im Rahmen seines persönlichen Portfoliomanagements nur einen kleinen Teil (maximal 5-10%) in Crowd Growing Plattformen investieren sollte. Im besten Fall diversifiziert man über mehrere Anbieter hinweg, um das Plattformrisiko beim Crowd Growing zu reduzieren. Eine Crowd Growing Beteiligung rundet ein Portfolio also mit etwas Spaß ab. Auch wenn teilweise hohe Renditen versprochen werden, wirst du durch Crowd Growing nicht reich. Vielmehr sollte der Kern eines jeden Portfolios unserer Meinung nach aus soliden Investments, umgesetzt über einfache ETF-Strategien, bestehen. Wenn du dir nach diesem Ratgeber noch unsicher bist, solltest du dir einen professionellen Anlageberater suchen, der dir bei deiner Entscheidung helfen kann.

Bitte beachte den Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Weiterhin sollte unser Ratgeber nicht als Vermögens-, Steuer- oder Finanzberatung missverstanden werden. Damit stellt der Ratgeber also auch keine Anlage- und Finanzberatung oder korrespondierende finanzielle Handlungsempfehlung dar. Der Ratgeber kann niemals den Gang zu einem Experten ersetzen. Dieser Hinweis gilt insbesondere für den Fall, dass Crowd Growing in Zukunft als Investition eingestuft wird und nicht weiterhin als Dienstleistung gilt oder den wachsenden Verwaltungsdiensten zugeordnet werden kann. Außerdem weisen wir darauf hin, dass unsere Bestenliste auf einer persönlichen Einschätzung basiert und in Folge auch eine eingeschränkte Marktauswahl abbilden kann.

Häufige Fragen zum Crowd Growing

Was ist Crowd Growing?

Crowd Growing ist eine Abwandlung und Nische der Schwarmfinanzierung und ermöglicht Privatinvestoren die Beteiligung am legalen Anbau von (medizinischem) Cannabis. Die meist jungen Unternehmen im Cannabissektor schütten im Gegenzug für die Finanzierung anteilige Gewinne oder Ernteerträge als geldwerte Gegenleistung an Investoren aus.

Ist Crowd Growing legal?

Crowd Growing ist in der Regel rechtlich unproblematisch, da die Plattformen nur medizinisches und nicht psycho-aktives Cannabis anbauen. Sofern zu einem späteren Zeitpunkt auch Pflanzen mit höherem THC-Gehalt angebaut werden, sollte man aber auf eine Naturaldividene verzichten, wenn die Legalität im Heimatland noch unklar ist.

Was erwerbe ich durch ein Crowd Growing Investment?

Keinen Vermögenswert. Sondern eine Forderung (oder Dienstleistung). Bei einem Crowd Growing Investment handelt es sich analog anderen Crowdinvestments in der Regel um partiarische Darlehen (Beteiligungsdarlehen) oder Nachrangdarlehen, die damit dem grauen Kapitalmarkt zugeordnet werden. Der Darlehensgeber erhält als Gegenleistung für die Finanzierung eine Beteiligung am Umsatz oder Gewinn. Die Regulierung ist hier aber weniger streng und lässt Spielraum zu. Weiterhin kann ein Kauf einer Pflanzen auch schlichtweg als eine Dienstleistung zum legalen Anbau von Cannabis verstanden werden.

Was gilt es beim Crowd Growing steuerlich zu beachten?

Zinsen und (zinsähnliche) Gewinne, dazu zählen auch geldwerte Gegenleistungen wie Naturaldividenden, bei einem Beteiligungsdarlehen unterliegen dem Kapitalertragsteuerabzug. Diese Steuern werden nicht automatisch von den Crowd Growing Plattformen einbehalten. Investoren müssen sich selber um die korrekte Besteuerung kümmern. Wir gehen davon aus, dass bereits beim Verkauf und nicht erst bei tatsächlicher Auszahlung besteuert werden muss. Bei geldwerten Gegenleistungen (Naturaldividenden) gehen wir von der tatsächlichen Zustellung als steuerlich relevantes Ereignis aus. Wir können und dürfen aber keine Steuerberatung geben und raten daher unbedingt einen Steuerberater zu konsultieren.

Was passiert bei Insolvenz der Crowd Growing Plattform?

Im Falle einer Insolvenz einer Betreiberfirma hinter einer Crowd Growing Plattform würde das Investment wahrscheinlich als Darlehen behandelt (mit Nachrangigkeit). Damit gehört man zu den Gläubigern und man wird bei Liquidation (nachrangig) befriedigt. Damit kann man unserer Auffassung nach von einem Totalverlust ausgehen.

Alternative passive Einkommensquellen

Du hast über Crowdgrowing hinaus noch Interesse an weiteren Ideen, wie du nebenher passives Einkommen aufbauen kannst? Oder Crowdgrowing ist einfach nichts für dich? Dann haben wir hier alternative Konzepte, Plattformen und Anbieter für dich zusammengstellt, mit denen du zusätzliches Passiv-Einkommen aufbauen kannst:

Beteiligung an Crowd-Investments

Crowd-Investing ermöglicht dir die Teilnahme an dem Kauf von unterschiedlichen Assets, die dir Cashflows oder Wertsteigerungen ermöglichen. P2P steht für „Peer-to-Peer“ und bedeutet insbesondere bei der Kreditvergabe, dass die Kredite von Privatpersonen an Privatpersonen vergeben werden. Strenggenommen nimmt man damit den klassischen Banken einen Teil des Kreditgeschäfts weg. Hierbei muss man aber beachten, dass es bei der Kreditevergabe und auch bei anderen Crowd-Investments zu Ausfällen oder Abschreibungen kommen kann. Dieses höhere Risiko wird auch durch die angegebene hohe Rendite von teilweise 12% und mehr pro Jahr abgebildet.

Estateguru
P2P-Kredite (Immobilienkredite) 0,5% Cashback in den ersten 90 Tagen | ∅ 12% p.a. | ab 50 EUR
Timeless
Crowd-Investing (Luxus und Seltenes) Du bekommst 10 EUR für den ersten Kauf | regelmäßig neue Drops
Bondora
P2P-Kredite (Privatkredite) Du bekommst 5 EUR Startguthaben | 6,75%+ p.a. | jederzeit verfügbar
Viainvest
P2P-Kredite (Consumer und Business) Bis zu 11% p.a.
Robocash
P2P-Kredite (Privatkredite) Bis zu 14% p.a.

Monetarisierung von Traffic und IP-Adressen

Auch bei der Monetarisierung der eigenen Internetleitung (Internet-Sharing) wird in der Regel eine Art P2P-Prinzip angewendet. Hierbei stellt man einem Netzwerk etwa seine Datenleitung oder IP-Adresse zu Verfügung und wird für die Nutzung bezahlt. Man erhält also ein Nutzungsentgelt von dem Anbieter des Traffic-Netzwerkes als Aufwandsentschädigung für verbrauchtes Datenvolumen oder die geliehene IP-Adresse. Dabei fallen für diesen Datenverbrauch oder Leihe normalerweise keine weiteren Kosten an, weil heute Flatrate-Verträge die Regel sind. Die hier genannten Anbieter können sogar parallel verwendet werden. Hierbei sollte man aber darauf achten, dass die Datenbandbreite noch ausreichend ist und man keine Netzwerkausfälle produziert.

PacketStream
Traffic-Monetarisierung Geld verdienen mit ungenutzter Internet-Bandbreite | ∅ 25 EUR+ p.m.
Honeygain
Traffic-Monetarisierung 5 USD geschenkt | Internetbandbreiten-Sharing | ∅ 25 EUR+ p.m.
EarnApp
Traffic-Monetarisierung Geld verdienen mit ungenutzter Internet-Bandbreite | ∅ 25 EUR+ p.m.
IPRoyal
IP-Adressen-Monetarisierung Geld verdienen mit Leihe von IP-Adressen | ∅ 25 EUR+ p.m.
Peer2Profit
IP-Adressen-Monetarisierung Geld verdienen mit Leihe von IP-Adressen | 25 EUR+ p.m.

Helium-Mining

Helium-Mining wird als „Krypto-Mining über Funk“ beschrieben. Dabei stellt man dem Helium-Netzwerk einen kleinen Teil seiner Bandbreite zur Verfügung, um somit ein dezentrales flächendeckendes Netzwerk aufbauen zu können. Als Gegenleistung für die Netzabdeckung bekommt man im Rahmen des Proof-of-Coverage Konsensalgorithmus eine Mining-Fee in Form von Helium Tokens (HNT) ausgeschüttet. Das Helium-Netzwerk soll dabei insbesondere für Internet-of-Things (IoT) Anwendungen Verwendung finden (wie etwa für E-Scooter und Hundehalsbänder). Damit ist das Helium-Netzwerk aber auch ein Konkurrent für Starlink oder 5G. Um starten zu können, benötigt man einen Hotspot (ein kleines Modem) und optional eine bessere Outdoor-Antenne sowie passendes Antennenkabel.

LR Sensors
Helium-Mining Beteilige Dich am Netzwerkaufbau und verdiene passiv Geld

Eigene Bilder monetarisieren

Wer viele gute und ungenutzte Bilder auf seinem PC oder Smartphone hat, kann bei dem folgenden Anbieter eben diese Bilder hochladen und damit für andere freigeben. Für die Nutzung müssen die Interessenten in der Regel eine Gebühr bezahlen (einmalig oder im Abo-Modell). Du wirst an diesen Einnahmen fortlaufend beteiligt, wenn jemand deine Bilder verwenden möchte. Aus unserer Sicht kann man dieses Modell gut ausprobieren ohne dabei große Einnahmen zu erwarten. Allerdings dürfen nur eigene Bilder hochgeladen werden.

Dreamstime
Stockfotografiegemeinschaft Eigene ungenutzte Bilder freigeben und monetarisieren

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